Tanja Scheidegger - Hoffnungsweg
Sternenkind








Begleitung von betroffenen eines Sternenkindes
Der Verlust eines Kindes ist eine der schmerzhaftesten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. Ganz
gleich, wie früh dieser Verlust geschieht die Trauer ist real, tief und oft schwer in Worte zu fassen.
Vielleicht fühlst du dich allein mit deinem Schmerz. Vielleicht hast du das Gefühl, dass dein Umfeld nicht
wirklich versteht, was in dir vorgeht. Oder du merkst, dass deine Trauer Raum braucht, den sie im Alltag
kaum bekommt.
Du bist damit nicht allein.
Ich begleite dich einfühlsam und respektvoll in dieser besonderen Form der Trauer. Aus eigener Erfahrung
weiß ich, wie vielschichtig, individuell und manchmal auch widersprüchlich dieser Weg sein kann. Genau
deshalb darfst du bei mir so sein, wie du bist mit allem, was da ist.
In einem geschützten Rahmen bekommst du Raum für deine Gefühle, deine Gedanken und deine ganz
persönliche Geschichte. Nichts muss erklärt oder gerechtfertigt werden. Deine Trauer hat ihren eigenen
Rhythmus und genau diesen respektieren wir.
Neben Einzelsitzungen biete ich auch kleine, achtsam geführte Gruppen an. In diesen Gruppen kann es
entlastend sein, auf andere Menschen zu treffen, die Ähnliches erlebt haben. Es entsteht ein Raum des
Verstehens, des Getragen Seins und des behutsamen Austauschs.
Die Gruppen sind bewusst klein gehalten:
für Frauen oder Männer mit bis zu 5 Personen
für Paare mit maximal 3 Paaren
So bleibt genügend Raum für jede einzelne Geschichte.
In der gemeinsamen Begleitung kann sich nach und nach etwas verändern: Der Schmerz darf da sein
und gleichzeitig darf sich ein erster, vorsichtiger Zugang zu mehr Halt, innerer Stabilität und leiser
Zuversicht entwickeln.
Es geht nicht darum, den Verlust „loszulassen“, sondern darum, einen eigenen Weg zu finden, mit ihm zu
leben. Einen Weg, der sich für dich stimmig anfühlt und sich Schritt für Schritt entwickeln darf.
Aus meiner eigenen Erfahrung weiss ich, wie sich Trauer und Hilflosigkeit anfühlen können und wie
schwer es ist, daraus wieder den Boden unter den Füssen zu finden. Genau diesen Weg bin ich selbst
gegangen. Die Erfahrungen, die mir dabei geholfen haben, möchte ich achtsam und respektvoll mit dir
teilen, wenn du das möchtest.
Mit der Zeit kann so neben dem Schmerz auch wieder etwas anderes Raum bekommen: mehr Halt, mehr
Vertrauen und vielleicht auch erste, leise Momente von Leichtigkeit.
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